Wer ist Zalvera?

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Zalvera Rösterin in Wien: Carmen

Zalvera Estate Coffee hat seinen Sitz in Wien. Die Wurzeln der Familien aber reichen weit über den Atlantik bis hin zu einem kleinen mittelamerikanischen Land namens El Salvador. Ich importiere den Kaffee von meiner Familie im salvadorianischen Hochland direkt zu meinem Kunden in Europa. 


Zalvera ist ein natürlich süßer Kaffee mit ausgewogener Säure und herrlich orangigfruchtig mit karamellieren Panela-Noten. Nach der langen Reise über den Atlantik rösten wir hier in Wien unseren Kaffee frisch in der Röstwerkstatt

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Zalvera Kaffeebäuerin in El Salvador: Martha

Seit fünf Generationen baut unsere Familie Kaffee an den Rändern des Vulkans Santa Ana an. Unsere Heirloom Arabica-Kaffeebäume ernähren sich von der dichten und dunklen Erde, die den Boden rund um den uralten Krater des Vulkans bedeckt. Die Bäume stehen im Schutz heimischer Schattenbäume, sogenannter “Vorhänge”, die tausenden Zugvögeln ein zu Hause bieten. Der Plantage liegt 1200 Metern Höhe über dem Meeresspiegelund ist seit 2012 Rainforest-Alliance-zertifiziert. 

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Kaffee und Worte: Unser Philosophie

Bis in die 1960er betrieb meine Urgroßmutter Maria Alvarez unsere Finca in El Salvador. Sie war Kaffeeproduzentin und Autorin. Obwohl sie El Salvador kaum verließ, bereisten ihre zwei Produkte – Kaffee und Worte – die Welt. Ihre Vision war es, mit diesen zwei Dingen die wohlhabenden und die ärmeren Teile der Welt auf friedlichem Weg näher zusammenzubringen. Keine Kaffeebohne ist anonym. Jede Bohne wächst in einem Land mit einer eigenen Geschichte und wird von einem Menschen geerntet. Von einem Menschen mit Träumen, Problemen und voll Hoffnung. Meine Urgroßmutter träumte davon, dass die Menschen in Europa und Nordamerika ihren Kaffeetrinken trinken und auf diesem Weg die Geschichten der Leute hören könnten, die den Kaffee auf den Bergen in einem anderen Teil der Welt geerntet hatten. So würde durch den Kauf des Kaffees ganz unmittelbar das Leben dieser Leute positiv beeinflusst.  


Mit Zalvera Estate Kaffee führe ich ihre Tradition fort. Für mich ist die Vision meiner Urgroßmutter von größter Bedeutung. Aus diesem Grund habe ich meine Firma nach ihr benannt: mehr als 50 Jahre schrieb sie unter dem Pseudonym Amari Zalvera. Bei genauem Hinsehen fällt einem auf, dass einfach nur die Buchstaben ihres richtigen Namens Maria Alvarez vertauscht wurden. Die Finca wurde zunächst an meine Großmutter und 2001 schließlich an meine Mutter vererbt. Meine Mutter baut den Kaffee an und macht ihn bei einer lokalen Kooperative für den Export fertig. Ich importiere ihn nach Wien und röste ihn hier in der Röstwerkstatt. Meine Familie ist im Kaffeegeschäft geblieben – durch steigende und Falle Kaffeepreise, Kaffee-Plagen und Schädlinge, durch den 12-jährigen Bürgerkrieg, die Diktatur, Demokratie und steigende Kriminalität. Das ist es, was uns ausmacht und wer wir sind.  Wer uns noch besser kennenlernen möchte, der kann ganz einfach den Zalvera Blog lesen! Hier gibt es regelmäßige Updates, Interviews und Fotos von den vielen Menschen, die in der köstlichen Tasse Kaffee am Morgen stecken.

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